GUT (AUS)SEHEN

Kontaktlinsen-Anwendung

Kontaktlinsen werden für unterschiedlichste Anwendungszeiträume angeboten.
Es gibt sie als Tages-, Wochen-, Monats- und sogar Jahreslinsen. Die Entscheidung, welche am geeignetesten ist, sollte unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse mit einem erfahrenen Augenarzt, Optiker oder Optometrist getroffen werden.

Mit den heutigen Linsenarten lassen sich nahezu alle Refraktionsfehler ausgleichen. Mit einfachen asphärischen Linsen lassen sich eine Kurz- oder Weitsichtigkeit korrigieren. Für die Altersichtigkeit werden Multifokallinsen angeboten, um eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) zu korrigieren, gibt es torische Kontaktlinsen, die ganz genau angepasst werden müssen. Es gibt auch Nachtlinsen, die während der Tragezeit in der Nacht, die Hornhaut dahingehend verformen, dass die Fehlsichtigkeit tagsüber, auch ohne Linse, ausgeglichen bleibt. Diese Verformung kann ein bis drei Tage anhalten.

Die zur Korrektur von Kurzsichtigkeit verwendenten Linsen sind in der Mitte dicker als am Rand. Im Unterschied dazu werden Kontaktlinsen, die zur Korrektur von Weitsichtigkeit benutzt werden, zum Rand hin dünner. Kontaktlinsen haben den Vorteil, dass bei starker Kurzsichtigkeit, anders als bei einer Brille, das Gesehene aufgrund des direkten Sitzes auf dem Auge, nicht verkleinert wird. Im Allgemeinen kann somit eine bessere Korrektur des Sehfehlers erreicht werden.
Bei starker Weitsichtigkeit wird im Gegenzug das Gesehene nicht vergrößert, also das Gesichtsfeld nicht reduziert.
Gegenüber einer Brille entfällt die Beschränkung des Sehfelds durch den Brillenrand. Alle Angaben ohne Gewähr.