GUT (AUS)SEHEN MIT KONTAKTLINSEN

Kontaktlinsen Infos und Tipps

Kontaktlinsen - eine Alternative zur Brille

Kontaktlinsen sind kleine Haftschalen, welche auf die Hornhaut des Auges gelegt werden, um einen Sehfehler auszugleichen. Mit ihnen kann man heutzutage die häufigsten Fehlsichtigkeiten, wie Kurz-, Weit-, Alters- und Stabsichtigkeit korrigieren. Auch die Hornhaut stark deformierende Erkrankungen, wie z.B. der Keratokonus, können mit einer Kontaktlinse ausgeglichen werden.

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Schon 1636 beschrieb Descartes, ein französischer Philosoph und Naturwissenschaftler, seine Idee, eine Glaslinse direkt auf dem Auge zu tragen. Adolf Eugen Fick, ein deutscher Physiologe, verfeinerte diese Überlegungen Ende des 19. Jahrhunderts. Kurze Zeit später gab es die ersten sogenannten Skleraschalen aus Glas, die noch sehr unkomfortabel zu tragen waren. Mit der Entwicklung von neuen Materialien um 1939 verbreiteten sich die Kontaktlinsen immer weiter.

Um 1947 bearbeitete Heinrich Wöhlk, der schon als Kind selbst stark weitsichtig war, Skleraschalen soweit, dass sie den ganzen Tag getragen werden konnten.
Er nannte seine Entwicklung Kontaktlinse und vermarktete sie erfolgreich. 1961 gelang dem Chemiker Otto Wichterle die Entwicklung der weichen Hydro-Gel Kontaktlinse. Die ersten sauerstoffdurchlässigen, harten Kontaktlinsen, kamen 1976 auf den Markt.

Heute gibt es zwei unterschiedliche Typen der Kontaktlinsen. Auf der einen Seite die formstabilen oder auch harten Kontaktlinsen, auf der anderen Seite die weichen Kontaktlinsen. Bei beiden Typen gibt es Vor- und Nachteile, die individuell für den Träger und dessen Bedürfnisse abgewogen werden müssen, um eine Entscheidung zu treffen, welcher Typ der richtige ist. Alle Angaben ohne Gewähr.